Oktober 13, 2020

Herzblitze - Kristina Valententin

 

-Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zugeschickt-

Felicitas wurde an ihrem Geburtstag von einem Blitz getroffen und erwacht kurz darauf im Krankenhaus. Sie ist unverletzt, doch alles scheint so anders. Sie hat das gesamte letzte Jahr vergessen. Das Jahr, das alle in ihrem Umfeld als „schwieriges Jahr“ bezeichnen. Felicitas stellt unmengen an Veränderungen fest, nicht nur an ihr selbst, sondern auch an ihrer Beziehung zu Freunden und Familie. Nun ist es an ihr, wieder in ihr altes Leben zu finden und herauszufinden, was im letzten Jahr alles passiert ist.

Ich hatte mich sehr über dieses Buch gefreut. Nach all den Fantasy Romanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe, war es mal Zeit für etwas greifbares, reales.

Ich muss zugeben – am Anfang hatte ich etwas Startschwierigkeiten. Das lag an dem Schreibstil, der sehr verwirrend war und auf mich sehr abgehackt wirkte. Jetzt, wo ich das Buch beendet habe, macht der Stil am Anfang natürlich Sinn. Felicitas ist gerade im Krankenhaus erwacht und weiß nicht, wo hinten und vorne ist. Sie ist verwirrt und verängstigt, was sich auch im Schreibstil wiederspiegelt. Mit der Zeit wird der Schreibstil aber abwechslungsreicher und klarer. Als ich die anfänglichen Hürden überwunden hatte, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus meiner Hand legen.

 Es war spannend von Anfang bis Ende, aber nicht wie man es aus jedem Jugendroman kennt. Es war eine ruhige, entspannte Spannung. Ich fühlte mich, als würde ich Feli in ihrem neuen alten Leben begleiten, zusammen mit ihr und ihrem Hund in dem Haus wohnen und mit ihr das Leben genießen, während wir auf den Spuren des vergangenen Jahres sind.

Die Charaktere fande ich wirklich toll. Jeder hatte seine eigene Persönlichkeit, ob nun nervige Nachbarn, ein unterdrückender Ex-Mann, oder der einfühlsame neue Mitarbeiter. Alle Personen haben zur Handlung beigetragen und Felis Entwicklung im Laufe der Handlung angekurbelt.

Ein toller Aspekt des Buches, den man vom Klappentext gar nicht erfährt, ist der Umgang mit dem Tod. Feli ist die Sekretärin eines Bestatungsinstituts und muss sich deshalb viel mit dem Thema beschäfftigen. Damit hatte das Buch auch ernste Passagen, die mir wirklich gut gefallen haben. Sie haben zum Nachdenken angeregt, warum wir eigentlich so viel Angst vor dem Tod haben oder wie man besser mit dem Tod von geliebten Menshcen umgeht.

Zusammengefasst hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es jedem weiterempfehlen. Es ist ein schönes Buch für zwischendurch, welches besonders in die Herbstzeit passt.

Bewertung

★★★★☆

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