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March 26, 2022
March 27, 2020
January 14, 2018
Legend - Marie Lu
Inhalt
Die sechzehnjährige June ist eine ausgebildete
Soldatin und mit ihren 15 Punkten im großen Test eine der besten in der
Republik. Als ihr älterer Bruder umgebracht wird steht für sie der Täter sofort
fest: Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik. Sie möchte ihn suchen und
töten, indem sie sich als Slum-Mädchen verkleidet und sich ihm anschließt.
Jedoch stellt sich Day als sehr loyaler Mensch heraus. Kann er wirklich der
Mörder ihres Bruders sein?
July 16, 2017
Cassia&Ky - Ally Condie
Inhalt
Der erste Band „Die Auswahl“ beginnt mit dem Tag von
Cassias Paarungsbankett. Wie dieser Tag, ist alles in der Gesellschaft
geregelt, von deinen Freizeitbeschäftigungen, bis hin zum Essen. Die
Gesellschaft wählt deinen Partner aus, mit dem du dein ganzes Leben verbringen
musst. Doch das Stört niemanden, denn die Gesellschaft kann so der Bevölkerung
ein sicheres Leben garantieren. Erst nachdem bei Cassias Paarungsbankett etwas
schief geht und ihr Opa ihr eine seltsame Nachricht hinterlässt, fängt Cassia
an, an der Gesellschaft zu zweifeln und alles zu hinterfragen.
Meine Meinung
Die Trilogie von Ally Condie fand schon in meinem
Post „Meine liebsten Dystopien Teil 1“ Erwähnung und nach einem halben Jahr
habe ich sie nun auch beendet.
Man hört über diese Reihe viele verschiedene
Meinungen. Manche finden sie gut, andere total langweilig oder von Band zu Band
immer schwächer. Mich hat die Trilogie von Ally Condie aber wirklich sehr
begeistert. Zwar muss auch ich sagen, dass der erste Band am stärksten ist,
jedoch ist das bei Dystopien häufig der Fall. Der Schreibstil ist sehr leicht
zu verstehen, sodass man gut in die Geschichte eintauchen kann. Trotz der rund
450 Seiten ist das Buch sehr schnell gelesen. Im Gegensatz zu anderen Dystopien
ist diese etwas ruhiger, was sie für mich aber nicht weniger spannend macht.
Den zweiten Teil habe ich kurz danach gelesen und
bin auch hier wieder gut in die Geschichte rein gekommen. Obwohl er etwas
schwächer als der erste Teil war, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Den letzten Teil konnte ich ca. ein viertel Jahr später lesen und hatte auch
hier, wie oben schon erwähnt, keine Schwierigkeiten. Mit über 600 Seiten ist er
auch der längste Band.
Cassia macht in der Reihe wirklich eine tolle
Entwicklung durch. Sie war am Anfang immer sehr darauf bedacht, alles richtig
zu machen und keine Probleme mit der Gesellschaft zu bekommen. Sie hat alles so
hingenommen, hat aber im Laufe der Geschichte angefangen zu hinterfragen und
ihre Meinung zu vertreten. Sie entwickelt sich zu einem starken und
sympathischen Charakter. Ihre besten Freunde Xander und Ky sind auch beide von
Anfang an sympathisch. Während Xander sehr offen ist, ist Ky eher der
zurückhaltende und undurchschaubare. Die Reihe hat mir wirklich viel Spaß
gemacht und gehört bei den Dystopien eine meiner Favoriten. Da es allerdings
viele negative Meinungen gibt, würde ich die Reihe nicht jedem weiterempfehlen.
Bewertung
★★★★☆
June 25, 2017
Paper Princess - Erin Watt
Ella ist ganz auf sich allein gestellt. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter ist vor kurzem an Krebs gestorben. Sie ist es gewohnt, innerhalb kürzester Zeit an vielen verschiedenen Orten zu wohnen und kann sich durch Strippen über Wasser halten. Alles was sie möchte, ist ein guter Abschluss, mit der Aussicht auf ein besseres Leben. Doch eines Tages taucht Callum Royal auf, der behauptet ihr Vormund zu sein. Er nimmt sie mit in sein riesiges, prunkvolles Anwesen, wo Ella von seinen fünf Söhnen alles andere als freundlich empfangen wird. Doch besonders einen der Royal-Brüder scheint ihre Anwesenheit nicht zu gefallen.
Auch ich musste den ersten Band dieser sehr gehypten
Reihe lesen und war schon sehr gespannt, da ich keinerlei Vorstellungen über
den Inhalt hatte. Aber dieses glitzernde Cover ist wirklich ein Hingucker.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hatte ich das Buch innerhalb von zwei Tagen
gelesen, da ich immer wisse wollte, wie es weiter geht. Der Schreibstil ist
sehr verständlich und man kommt auch gut in die Geschichte rein. Jedoch kam ich
am Anfang mit den Charakteren nicht gut klar. Ella ist eine starke Frau, die
weiß was sie will, aber ihre Gefühle niemandem zeigt und eher auf Abstand geht.
Ich konnte ihr Handeln oftmals nicht nachvollziehen. Die Royal-Brüder waren mir
am Anfang auch ziemlich suspekt. Allerdings hat sich das im Laufe der
Geschichte gelegt und alle fünf wurden mir sehr sympathisch. Ein großer
Kritikpunkt ist aber die Glaubwürdigkeit der Geschichte. Ich fand alles
ziemlich unrealistisch und viele Ereignisse waren auch vorhersehbar.
Nichtsdestotrotz konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe fast den
ganzen Tag gelesen.
Dementsprechend kann ich sagen, dass ich zwar
verstehe, warum das Buch so viel Aufmerksamkeit bekommt, ich es aber trotzdem
nicht unbedingt jedem weiterempfehlen kann. Für diejenigen, die viele Bücher
dieses Genre lesen, kann das Buch etwas Nettes zwischendurch sein.
Bewertung: ★★★☆☆
April 23, 2017
Die besonderen Kinder - Ransom Riggs
„Die Insel der besonderen Kinder“ erschien 2013 und
war seitdem auf meiner Wunschliste. Wie es manchmal so ist verliert man das
Buch dann aus den Augen. Als dann aber 2 Jahre später der zweite Teil raus kam,
es Probleme mit verschieden Ausgaben gab
(ja, den ersten Teil gab es nur als Taschenbuch, den zweiten Teil nur als
Hardcover – echt zum Verzweifeln), und dann auch endlich der letzte Teil erschien,
hatte ich mir alle Bücher gekauft. Es dauerte dann fast ein Jahr, ehe ich mit
lesen begonnen hatte. Der ausschlaggebende Punkt war die Verfilmung des ersten Teils von meinem
Lieblingsregisseur Tim Burton, die mir trotz vieler negativer Kritiken gefallen
hat.
Was mich an den Büchern so faszinierte war, dass
eine Geschichte rund um die Bilder, welche der Autor auf Flohmärkten fand,
geschrieben wurde. Diese sind teilweise ziemlich außergewöhnlich. Von Kindern
in grusligen Anzügen bis hin zu rätselhaften Orten ist alles dabei und macht
die Bücher ungemein spannend und auf eine Weise auch „realistisch“.
Ich fand alle drei Teile unfassbar gut, wobei
wahrscheinlich das zweite Buch mein Favorit ist. Generell geht es um Jacob
Portman, dem seit er ein Kind ist von seinem Opa Geschichten über eine Insel
erzählt werden, auf der er mit Kindern die besondere Fähigkeiten hatten lebte.
Jacob wurde älter und glaubte deshalb nicht mehr an die Geschichten. Nachdem
sein Opa gestorben ist und Jacob psychische Hilfe in Anspruch nehmen muss, da
ihm der Verlust so zusetzt, fährt er mit seinem Vater auf die Insel, auf
welcher sein Opa als Kind lebte, um Abschied zu nehmen.
Die Reihe lebt durch seine wirklich tollen
Charaktere, die man sofort ins Herz schließen muss. Diese entwickeln sich aber
auch während der drei Bände weiter. Besonders gut fand ich auch, dass sich der
Autor nicht verleiten ließ, die Liebesgeschichte in den Vordergrund zu stellen,
sondern ein gutes Maß gefunden hat und es dadurch trotzdem spannend blieb und
nicht kitschig wurde. Die Bücher haben eine tolle Atmosphäre, die von Band zu
Band wechselt. Dadurch kann man in die Welt der besonderen Kinder eintauchen
und möchte am liebsten nicht mehr mit lesen aufhören.
Ransom Riggs hat eine fantastische Welt geschaffen,
die durch den dritten Band „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ einen guten
Abschluss erhält, obwohl ich trotzdem traurig bin und am liebsten noch weitere
Bücher über Jacob lesen würde. Eine meiner absoluten Lieblingsreihen und eine
klare Leseempfehlung.
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